Ansgar Mayr MdL

Mayr und Zippelius: Zweite Rheinbrücke muss kommen

CDU-Abgeordnete begrüßen wichtigen Schritt bei der Planung und warnen vor den Folgen eines Ausfalls der bestehenden Rheinbrücke

Dass der Bund die überarbeiteten Unterlagen für die zweite Rheinbrücke gebilligt hat, ist ein wichtiger Schritt. Der Bund hat dem Infrastrukturprojekt seine Zustimmung erteilt, damit wird es konkreter. Der CDU-Landtagsabgeordnete Ansgar Mayr und der CDU-Bundestagsabgeordnete Nicolas Zippelius unterstützen den Bau ausdrücklich.

„Wir begrüßen sehr, dass sich bei diesem für die gesamte Region wichtigen Projekt endlich etwas bewegt. Der Bau der zweiten Rheinbrücke ist für die Pendlerinnen und Pendler, für die Unternehmen und für eine verlässliche Verbindung zwischen Baden und der Pfalz dringend notwendig“, erklären Mayr und Zippelius.

Die Kritik aus den Reihen der Karlsruher Grünen weisen die Abgeordneten zurück. Karlsruhe sei Oberzentrum und trage Verantwortung für die gesamte Region. "Viele Menschen pendeln täglich über den Rhein und zahlreiche Unternehmen in Karlsruhe und der Region sind auf Beschäftigte aus Rheinland-Pfalz sowie auf funktionierende Lieferketten angewiesen“, so Ansgar Mayr MdL.

Auch die inzwischen auf rund 475 Millionen Euro gestiegenen Kosten seien kein Argument gegen den Bau. „Die Kostensteigerungen sind auch eine Folge der jahrelangen Verzögerungen. Die Grünen haben das Projekt immer wieder infrage gestellt und damit dazu beigetragen, dass wertvolle Zeit verloren ging. Wer heute die Kosten kritisiert, darf die eigene Verantwortung für diese Verzögerungen nicht ausblenden“, so die CDU-Abgeordneten.

Wie schwer der Ausfall einer wichtigen Brücke eine Region treffen kann, zeigen Beispiele aus ganz Deutschland. Die Hochstraße Süd in Ludwigshafen, die Salzbachtalbrücke in Wiesbaden, die Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid, die Rheinbrücke bei Leverkusen und die Carolabrücke in Dresden. Auch ein zeitweiser Ausfall der bestehenden Rheinbrücke in Karlsruhe hätte weitreichende Folgen. Die nächsten Ausweichmöglichkeiten über den Rhein bei Germersheim oder Iffezheim würden je nach Fahrtziel erhebliche Umwege mit zusätzlichen Fahrstrecken von rund 60 Kilometern bedeuten.

„Für die Menschen wäre das eine enorme Belastung. Für Unternehmen bedeutete es längere Wege, höhere Kosten und zusätzliche Unsicherheit, nicht nur bei der Anfahrt ihrer Beschäftigten, sondern ebenso wie bei Zulieferung und Versand. Das schwächt die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandorts“, betonen die Abgeordneten.

Mayr und Zippelius unterstreichen, dass Bus und Bahn sowie der Radverkehr wichtige Bestandteile einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik sind. „Sie müssen weiter gestärkt werden. Aber es sei eine Träumerei zu glauben, man könne den Pkw-Verkehr aus den überwiegend ländlich geprägten Regionen in großem Stil dadurch ersetzen. Die Menschen brauchen verlässliche Verbindungen, auf der Schiene und auf der Straße.“

„Die zweite Rheinbrücke muss kommen. Für die Menschen, die täglich pendeln, und für die Unternehmen, die unsere Region stark machen“, erklären die beiden CDU-Politiker Mayr und Zippelius.