Ansgar Mayr MdL

Großes Interesse bei Informationsveranstaltung mit Manuel Hagel in Walzbachtal

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Ansgar Mayr und des Landtagskandidaten des benachbarten Wahlkreises Ettlingen, Lorenzo Saladino, kam CDU-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Manuel Hagel, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung der CDU Walzbachtal bei der multi-media systeme AG. Circa 150 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um mit den Politikern ins Gespräch zu kommen und aktuelle landespolitische Themen zu diskutieren.

Nach der Begrüßung durch den CDU-Vorsitzenden Thierry Chretiennot dankte auch Ansgar Mayr MdL den Gästen für ihr Kommen und betonte in seiner Einführung die Bedeutung des direkten Austauschs zwischen Politik und Bürgerschaft. Gerade in bewegten Zeiten sei es wichtig, Orientierung zu geben und Perspektiven für Baden-Württemberg aufzuzeigen. Die CDU müsse sich auf die drei Tugenden besinnen, die das Land stark gemacht haben. „Wir brauchen den Weitblick von Lothar Späth, die Geschwindigkeit von Günther Oettinger und die Schaffer-Mentalität von Erwin Teufel“, betonte Mayr zur Begrüßung. Und diese drei Tugenden vereine kein anderer so gut wie Manuel Hagel, so Mayr. Auch Lorenzo Saladino nutzte die Gelegenheit sich vorzustellen und seine inhaltlichen Schwerpunkte zu erläutern.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Impulsvortrag von Manuel Hagel, der zentrale Herausforderungen und Zukunftsfragen des Landes skizzierte. Dabei ging es unter anderem um die Schaffung neuer Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum sowie um die Frage, wie Baden-Württemberg seine wirtschaftliche Stärke langfristig sichern könne. Hagel machte deutlich, dass es auf die Menschen in Baden-Württemberg ankomme und nicht darauf, diese in Kategorien einzuteilen. „Menschwerdung startet nicht mit dem Abitur“ äußerte er sich überzeugt. Er wolle die Hauptschulen und Realschulen wieder stärken, ärgere sich stets darüber, wenn Hauptschulen als Resteschulen bezeichnet werden, da dies bedeuten würde, dass es so etwas wie Restekinder gäbe und dies möchte er weit von sich weisen. Denn seine Kinder und alle anderen Kinder in Baden-Württemberg seien der Antrieb für seine politische Arbeit. Er fordere „mehr Hölderlin und Schiller als TikTok und Instagram im Klassenzimmer“. Er verglich Hölderlin mit Lothar Späth und appellierte, dass Lothar-Späth-Zeiten auch Lothar-Späth-Antworten benötigten.

In der anschließenden Diskussionsrunde brachten sich zahlreiche Gäste mit Fragen und Anmerkungen ein. Diskutiert wurden unter anderem die Dauer der Umsetzung seiner Ziele und die Realisierung einer KI-Universität in Baden-Württemberg. Die offene Gesprächsatmosphäre wurde von vielen Teilnehmenden positiv hervorgehoben.

Zum Abschluss dankte Mayr dem Unternehmen multi-media systeme für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie allen Helferinnen und Helfern für die Organisation der Veranstaltung.