Baden-Württemberg zurück an die Spitze – Bildung für die Zukunft

22.05.2024, 08:16 Uhr



Der CDU-Landtagsabgeordnete Ansgar Mayr setzt sich entschieden dafür ein, Baden-Württemberg bei der Bildungspolitik wieder an die Spitze der Bundesländer zu führen. „Unser ambitioniertes Ziel ist: Baden-Württemberg muss wieder zurück an die Spitze. Wir geben uns nicht mit Mittelmaß zufrieden,“ betont Mayr. „Bis 2011 waren wir im Ländervergleich stets auf dem Treppchen, doch seitdem rutschen wir sukzessive ins Mittelfeld ab. Damit müssen wir Schluss machen.“

Die CDU Baden-Württemberg ist bereit, die Ärmel hochzukrempeln und ohne ideologische Scheuklappen das Notwendige zu tun. „In einer Koalition sind Kompromisse unvermeidlich, doch die jetzt erzielten Einigungen sind erst der Anfang. Wir haben noch viel vor, insbesondere in der Bildungspolitik,“ erklärt Mayr. „Wir laden alle ein, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen.“

Bildung sei der Schlüssel zu individuellen Chancen und Erfolg. Mayr unterstreicht die Notwendigkeit, verschiedene Bildungsgeschwindigkeiten zu ermöglichen und sowohl berufliche als auch akademische Bildungswege gleichberechtigt zu fördern. „Wir brauchen sowohl Meister als auch Master. Deshalb stärken wir die berufliche Ausbildung und stehen fest zum Handwerk und der dualen Ausbildung als Zukunftsmodell,“ so Mayr.

Die kürzlich erzielte Einigung auf ein Bildungspaket sei ein wichtiger Schritt für eine bessere Bildung in Baden-Württemberg. „Die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung unter der grün-roten Vorgängerregierung war ein Fehler. Die nun beschlossene Änderung mit dem Modell ‚2 aus 3‘ wird diesen Fehler korrigieren,“ erläutert Mayr. Zukünftig fließen der Elternwunsch, die Einschätzungen der Lehrkräfte und das Ergebnis eines Tests ineinander, was den Übergang von der Grundschule erleichtern soll.

Mayr betont die Bedeutung der Realschule: „Sie ist eine Schule für Aufsteiger und Bildungsgewinner. Wir haben im Bildungspaket wichtige Regelungen verankert, um die begabungsgerechte Förderung und die Durchlässigkeit unseres Schulsystems zu sichern.“

Abschließend bekräftigt Mayr die Bedeutung der dualen Ausbildung: „Jedes Kind in Baden-Württemberg soll die Möglichkeit haben, einen ehrbaren handwerklichen Beruf zu erlernen. Die duale Ausbildung eröffnet vielfältige und erfolgsversprechende berufliche Perspektiven und ist für Mittelstand und Handwerk von zentraler Bedeutung. Unsere Wirtschaft braucht sowohl Meister als auch Master.“

Mit der Stärkung von Realschulen und Gemeinschaftsschulen, einer intensiveren Beruflichen Orientierung und der Kooperation mit gymnasialen Oberstufen, insbesondere beruflichen Gymnasien, werde der Weg sowohl in eine duale Ausbildung als auch zum Abitur besser vorbereitet und deutlich gemacht.